Waffendrill in Scherneck
Veranstaltet vom Landsknechtstross 1504
Ansprechpartner: Josef Rabas
Tel. 08237/ 952120

Der älteste urkundliche Nachweis von Scherneck ist ein Kaufvertrag aus dem Jahre 1322. In der Folgezeit ist Scherneck mehrmals niedergebrannt, und teilweise auch mit einem Bannfluch belegt gewesen.
Auch im Dreissigjährigen Krieg scheint die Burg eine Rolle gespielt zu haben, da es hier erneut zu einer Zerstörung kam. Danach wurde anstelle der Burg ein Schloss errichtet.

In diese Zeit könnte man sich zurückversetzt fühlen, wenn man sich vorstellt, was sich am 18. und 19. April 2009 (Samstag/ Sonntag) dort abspielen wird. Der Landsknechtstross kann natürlich nicht mit einer Streitmacht von mehreren tausend Mann aufwarten, doch schon der Anblick mehrerer hundert gewandeter Soldaten verspricht sehr imposant zu sein.

An besagtem Termin wird auf der Burgwiese zu Scherneck ein Waffendrill abgehalten. Dies heisst dass sich mehrere Waffengattungen einer AUsbildung unterziehen. Erwartet werden mehr als 300 Gewandete.

Samstag und Sonntag Vormittag werden die Waffengattungen einzeln ausgebildet, am Sonntag Nachmittag wird dann ein Gewalthaufen (Armee zusammengesetzt aus mehreren Waffengattungen) gebildet und eine Schlacht nachgestellt.
 


An folgenden Waffengattungen wird die Ausbildung durchgeführt: Spieße (später Piken genannt), Hellebarden, Bogenschützen, Reiterei, Kanoniere, Troß, Trommel und Spiel.

Alle Landsknechte, die das erste Mal dabei sind, müssen übrigens am Spieß Dienst tun. Der Spieß, etwas später auch Pike genannt, gibt auch der Redensart "von der Pike auf gelernt" seinen Ursprung.

Der Landsknechtstross möchte darauf hinweisen, dass dieser Event eine interne Übung ist. Es werden also keine Marktbuden, Getränke oder sonstiges angeboten. Aus Sicherheitsgründen ist auch das Betreten der Übungsplätze untersagt.
Zaungäste und Zuschauer sind jedoch herzlich willkommen!